Willkommen, Gast!   de
Manuflex Gold Community  
  • Startseite
  • Informationen
  • Kommunikation
  • Galerie
  • Benutzer
  • Statistik

Neue Mitglieder

Avatar
08.04.2010, 12:53
Avatar
09.02.2010, 09:42
Avatar
08.02.2010, 16:21
Avatar
04.02.2010, 11:45
Avatar
27.01.2010, 15:12

1975 - Im Jahr der Weiber

Seite drucken Als PDF exportieren

1975 - Im Jahr der Weiber

Hinweis:
Das nachstehende Interview ist das bislang einzige Interview,
zu dem Kurt Appaz bereit war.
Das Interview wurde bereits am 24.12.2006
am späteren Abend nach der Bescherung
in einer Dachwohnung in Laatzen bei Hannover
von dem freien Journalisten F. Sikora geführt
und auf einem Uher Universal 5000 Tonbandgerät aufgezeichnet.

Der Abdruck - auch in Auszügen - ist bei Angabe
der WebSite www.kurt-appaz.de
honorarfrei
und unbedingt erwünscht! (Na also - geht doch :))

Der Interviewer hat sich sorgfältig vorbereitet.
Sein Ziel ist es, Appaz mit Fragen, die keinem erkennbaren Muster folgen,
aus dem Konzept zu bringen - und so die Wahrheit zu erfahren!
Dazu gehört auch, dass er Appaz gleich zu Beginn bittet, nicht zu rauchen.
Kommentarlos schiebt Appaz seinen Tabaksbeutel
zurück in die Tasche seiner abgewetzten Lederjacke.
Der Interviewer schaltet das Bandgerät ein,
das leise brummend seinen Dienst aufnimmt.
Mit einem leichten Schleifgeräusch
setzt sich die 18-cm-Spule in Bewegung...


Frage:
Herr Appaz, Sie sind weder schwarz noch schwul,
Sie haben keine jüdischen Vorfahren,
Sie kommen auch nicht aus der ehemaligen DDR,
Sie waren nie drogenabhängig
und sind jetzt clean,
mit anderen Worten:
Sie sind verdammt normal.
Wieso glauben Sie dennoch,
dass Sie eine Chance
auf dem deutschen Buchmarkt haben?

Appaz:
Ich habe immer noch lange Haare.

Frage:
Wird das wirklich reichen?

Appaz:
Ein Roman wie "1975" war schon lange überfällig.
Uwe Timm schreibt seit 1968 über 1968
und Regener bemüht sich redlich um die 80er Jahre.
Über die Zeit dazwischen gibt es nichts.
Im Übrigen habe ich tatsächlich
eine Geschichte zu erzählen,
was ja eher selten geworden ist...

Frage:
Hatten Sie jemals Sex mit Ihrer Mathelehrerin?

Appaz:
Nein, ich hatte immer einen Mann als Mathelehrer.
Aber meine Cousine fand ich geil,
vor allem wenn sie ein leichtes Sommerkleid trug
und Bob Dylan hörte.

Frage:
Wieviele Frauen hatten Sie in Ihrem Leben?

Appaz:
Ich verstehe die Frage nicht.

Frage:
Mit wievielen Frauen haben Sie geschlafen?

Appaz:
Ich habe gerade erst irgendwo gelesen,
dass 45% aller Angler es vorziehen,
bis zum Bauch im kalten Wasser zu stehen,
anstatt Sex mit ihrer Frau zu haben.

Frage:
Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Appaz:
Die Frage taugte nichts.

Frage:
Wählen Sie aus den nachfolgenden Rockgitarristen
Ihren absoluten Favouriten:
Jimi Hendrix, Eric Clapton, Carlos Santana?

Appaz:
Dave Davies!
Wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Gitarrist
in der Geschichte der Rockmusik.
Von welcher Band er ist,
müssen Sie selber rauskriegen.

Frage:
Ihr aufregendstes Erlebnis?

Appaz:
Die Mondlandung!
Meine Eltern hatten extra zu diesem Anlass
ihren ersten Fernseher gekauft,
und ich durfte bis drei Uhr morgens aufbleiben.
Die Mondlandung war um vier.

Frage:
Ihr größter Traum?

Appaz:
Dass Hannover am Meer liegen würde...

Frage:
Sind Sie ein glücklicher Mensch?

Appaz:
Es geht mir allemal besser als Heinz Rudolf.

Frage:
Schreiben Sie mit einem Pelikan-
oder einem Geha-Füller?

Appaz:
Staedtler, Mars-Lumograph 2B.

Frage:
Was ist Ihr liebstes Erinnerungsstück?

Appaz:
Der Winker von dem grauen VW-Käfer "Standard"
meines Vaters.

Frage:
Wo verbrachten Sie Ihre unbequemste Nacht?

Appaz:
Auf dem Wasserbett in einer dänischen Kommune
im Puffviertel von Kopenhagen.
Zusammen mit einem Bühnenbildner
aus Österreich.

Frage:
Welche historische Person würden Sie gern treffen?

Appaz:
Quiqueg.

Frage:
Und welche zeitgenössische?

Appaz:
Godot.

Frage:
Welcher Person würden Sie gern
ein zweites Mal begegnen,
um ihr endlich die Meinung zu sagen?

Appaz:
Dazu reicht die Zeit nicht, die Liste ist lang...

Frage:
Was haben Sie der Jugend von heute zu sagen?

Appaz:
(ohne zu zögern)
Mauert die Eingänge der Frankfurter Börse zu.
Feiert internationale Partys in den Bankenvierteln
von London, Paris und Zürich.
Erklärt der Geiz-ist-geil-Gesellschaft den Krieg.
Nehmt xxxxxxxxx und xxxxxxxx und xxxxxxxxxx*
und wie sie alle heißen
endlich ihre Millionen weg.
Wenn ihr das nicht wollt,
werdet einfach Fußballspieler.
Oder Comedy-Blödmann,
Super-Star, Talkmaster, Fernsehkoch.
Je dümmer umso besser!
Und eure Drogen kriegt ihr dann auch noch
frei Haus geliefert...

*Namen nachträglich vom Interviewer gelöscht
(allerdings ohne Appaz darüber zu informieren)

Frage:
Verallgemeinern Sie da nicht allzu sehr?
Es gibt doch auch kluge Talkmaster
und nette Millionäre...?

Appaz:
Davon weiß ich nichts.
Und wenn jemand,
der ein Privatvermögen von 500 Millionen Euro hat,
als "gute Tat" ein Stück Regenwald kauft,
dann bedeutet das für ihn kaum etwas anderes,
als wenn ich dem Straßenverkäufer
in der Fußgängerzone
seine Obdachlosen-Zeitung abkaufe.

Frage:
Welche Bevölkerungsgruppe macht Ihnen derzeit
am meisten Angst?

Appaz:
Die Leute, die ihren X5, Q7, H3, G55 oder XC90
für durchaus geeignet halten,
um damit morgens die Brötchen zu holen.
Und die von jedem, der kein Auto hat,
grundsätzlich annehmen,
dass er ein Penner sein muss.

Frage:
Was tun Sie selber,
um die Welt zu verändern?

Appaz:
Ich werde erst gehen, wenn jeder mitgekriegt hat,
dass ich da war.

Frage:
Was gefällt Ihnen an Frank Zappa?

Appaz:
Dasselbe wie an Erich Kästner.

Frage:
Und das wäre?

Appaz:
Denken Sie darüber nach.

Frage:
Beide waren Kettenraucher?

Appaz:
Eigentlich eine schöne Antwort, muss ich mir merken...
Aber ich meinte, dass beide ihren Einfluss genutzt haben,
um sich zu Wort zu melden - mit dem Ziel,
etwas zu verändern.

Frage:
So wie Bono von U2?

Appaz:
Bono verträgt keinen Rotwein, wussten Sie das?
Immer wenn die anderen sich über ihn geärgert haben,
geben sie ihm ein Glas Rotwein -
Bono trinkt einen Schluck und fällt um!
Wussten Sie das?

Frage:
Nein, aber... Was halten Sie denn nun von Bono?

Appaz:
Bevor oder nachdem er behauptet hat,
Merkel wäre eigentlich ziemlich in Ordnung
und Bush letztlich auch gar nicht so verkehrt?

Frage:
Vielleicht eher vorher...?

Appaz:
"All That You Can't Leave Behind"
halte ich für eine der besten Platten,
die jemals aufgenommen wurden.

Frage:
Soll das heißen,
dass Sie Bono nur als Musiker schätzen?

Appaz:
Soll das heißen,
dass Sie sonst keine Fragen mehr haben?

Frage:
Doch, natürlich, ich dachte nur...
Vergessen Sie es einfach.
Welche Botschaft soll nach der Lektüre Ihres Romans
in den Köpfen der Leser angekommen sein?

Appaz:

(starrt vor sich auf die Tischplatte)

Frage:
Soll ich die Frage nochmal wiederholen?

Appaz:
(unerwartet aggressiv)
Wie kann es sein,
dass die Generation unserer Eltern,
die uns Jahre und Jahrzehnte lang
von ihrem für uns dennoch kaum nachvollziehbaren Leid
im Zweiten Weltkrieg berichtet hat,
dass diese Generation,
die doch sonst unablässig damit beschäftigt war,
für alles und jeden irgendwelche Verbote aufzustellen,
uns niemals verboten hat, Soldat zu werden?
Wie kann es sein,
dass Väter, die selber häufig genug
als körperliche und seelische Wracks
aus dem Krieg zurückgekehrt waren,
es unerträglich fanden,
wenn ihre Söhne den Kriegsdienst verweigern wollten?
Und wie kann es sein,
dass heute unsere eigenen Söhne
wieder zur Bundeswehr wollen,
dass sie die Vorstellung,
einem willkürlichen System
von Befehl und Gehorsam ausgeliefert
und jeder eigenen Verantwortung enthoben zu sein,
nicht augenblicklich in Panik versetzt,
sondern ihnen im Gegenteil
alles andere als unangenehm zu sein scheint?
Was ist da wann schiefgelaufen?

Frage:
Fragen über Fragen...?

Appaz:
Nur wer die richtigen Fragen stellt,
bekommt auch Antworten.

Kurt Appaz erweckt plötzlich den Eindruck, dass er keine Lust mehr hat.
Als hätte er bereits alles gesagt, was er sagen wollte.
Oder als würden ihn die Fragen des Interviewers zu langweilen beginnen.
Der Interviewer rechnet mit dem vorzeitigen Abruch des Interviews und beeilt sich,
wenigstens noch seine wichtigste Frage anzubringen.

Frage:
Gestatten Sie mir eine letzte Frage:
Inwieweit ist die Geschichte,
die Sie erzählen, autobiografisch?

Appaz:
Das ist normalerweise immer die erste Frage.

Frage:
Ich habe sie mir eben bis zum Schluss aufgehoben.
Also, autobiografisch ja oder nein?

Appaz:
Sehe ich aus wie Appaz?

Frage:
Ist das Ihre Antwort?

Appaz:
Wissen Sie eine bessere?

Kurt Appaz will doch noch nicht gehen.
Aber er bittet um eine kurze Pause.
Dann fragt er nach dem Telefon.
Er bestellt sich bei Joey's Pizzabringdienst eine Pizza "Crazy Dog",
die er dann direkt aus dem Pappkarton mit großem Appetit verzehrt.
Allerdings ohne dem Interviewer ein Stück davon anzubieten.

 


Nach der Pause öffnet Kurt Appaz eine mitgebrachte Flasche Rotwein
(Freyburg-Unstrut, Blauer Zweigelt)*
die er unverzüglich zu leeren beginnt.
Wiederum ohne den Interviewer zu fragen,
ob der vielleicht auch ein Glas haben möchte.

*Die Flasche steckte in einer grellorangefarbenen Plastiktüte mit der Aufschrift
"Die Wahrheit. Sozialistische Tageszeitung Westberlins".

Frage:
Ein Vorwurf lautet,
Sie würden in Ihrem Roman zuviele Klischees bemühen:
Langhaarige, die laute Musik hören,
Haschisch rauchen und wahllos Sex haben...?

Appaz:
Das verstehe ich nicht.
Wir haben doch diese Klischees
damals überhaupt erst erfunden!

Frage:
Ein anderer Kritikpunkt ist,
dass Sie zu dicht an der Realität bleiben,
dass Ihr Roman nicht genügend
künstlerische Brechungen aufweist?

Appaz:
Dazu würde ich gerne Helmut Kohl zitieren,
der angeblich mal gesagt hat:
Die Realität ist allemal schlimmer als die Wirklichkeit.

Frage:
Und das soll heißen...?

Appaz:
Robbie Williams pfeift sich täglich 60 Zigaretten,
36 Espresso und 20 Dosen Red Bull rein.
Aber er ist wirklich erst noch am Anfang:
Hans Fallada zum Beispiel
hat 140 Zigaretten pro Tag geschafft!

Frage:
Und sie selber?

Appaz:
Ich rauche nicht.
I don't smoke, I don't drink, I don't ride on horses,
and I don't bet on women...
Ist leider nicht von mir,
sondern von einem irischen Musiker,
den keiner kennt.

Frage:
Verreisen Sie gern?

Appaz:
Ich bin ständig irgendwo anders.

Frage:
Irgendein Redakteur soll ja kürzlich behauptet haben,
dass Sie zwar durchaus schreiben könnten,
aber die Sexszenen in Ihrem Roman
völlig unerotisch wären...?

Appaz:
Ja, da hatte der offensichtlich ein Problem.
Aber vielleicht steht er auch auf ganz andere Sachen.

Frage:
Und der Roman sei 50 Seiten zu lang?

Appaz:
Wissen Sie, es ist immer ein Problem,
wenn der Rezensent womöglich seit Jahren
einen eigenen Roman schreiben will,
es aber nicht hinkriegt.

Frage:
Kommen wir auf die Frage nach Ihrem Frauenbild...

Appaz:
1975 war offiziell das "Jahr der Frau".

Frage:
Aber die Frauen kommen in Ihrem Roman
nicht besonders gut weg!

Appaz:
Ich war auf einem Gymnasium für Jungen,
was erwarten Sie da?

Frage:
Ihr Personal wirkt auf mich so gar nicht
wie eine Gruppe typischer Oberschüler.
Woran könnte das liegen?

Appaz:
Appaz und seine Freunde
waren keine typischen Oberschüler,
sie waren im Gegenteil sogar stolz darauf,
eben nicht sofort als jemand vom "Gümmi"
erkannt zu werden.
Das hatte mit der Zeit zu tun,
mit der festen Überzeugung,
dass es nicht "Schlaue" und "Doofe" geben würde,
sondern dass nur die Chancen ungleich verteilt waren.
Und dass "wir" unheimlich viele wären,
die die Welt verändern wollten und würden,
völlig unabhängig davon,
aus welcher Bildungsschicht jemand kam.
Und da irrt übrigens auch '68:
Das war nicht deren Verdienst,
dieses Zusammengehörigkeitsgefühl
kam vor allem über die Musik,
die keine Unterschiede machte,
die jeder hörte und jeder spielen konnte -
und wenn der Sänger in der Schule
kein Englisch gehabt hatte,
dann sang er das eben einfach so,
wie es sich ungefähr anhörte.

Frage:
Glauben Sie, dass die Jugend früher politischer war?

Appaz:
Wir brauchten nur lange Haare zu haben,
laute Musik zu hören,
schmierige Parkas zu tragen
und vielleicht ab und zu nochmal zu erwähnen,
dass wir die DDR gar nicht so schlecht fänden -
das reichte schon,
um bei Eltern, Lehrern und Nachbarn
für Entsetzen zu sorgen.
Und genau das wollten wir:
Sie sollten sich aufregen über uns!
Darüberhinaus wussten wir eigentlich nur,
was wir nicht wollten:
nämlich auf keinen Fall so zu werden
wie unsere Alten!

Frage:
Campino hat vor kurzem in einem Interview erklärt,
es wäre nur dem Punk zu verdanken,
dass jemand wie Joschka Fischer
Außenminister hätte werden können...

Appaz:
Campino redet Blödsinn!
Die gesellschaftlichen Veränderungen, die er meint,
haben natürlich mit 1968 zu tun.
Und ohne 1968 hätte auch Campino
niemals die Chance gehabt,
überhaupt irgendwas von sich zu geben!

Frage:
Sehen Sie sich als Kind der 68er-Bewegung?

Appaz:
Nein. - Ja.

Frage:
Geht es vielleicht ein bisschen konkreter?

Appaz:
1968 hat die gesamte Gesellschaft verändert -
und zwar viel weitgehender als das Beispiel
mit Joschka Fischer zeigt.
Wir haben heute immerhin
eine geschiedene Frau als Bundeskanzler,
einen schwulen Oberbürgermeister von Berlin
und jede Menge Minister und Ministerpräsidenten,
die ihre Geliebten mit zum Fototermin bringen.
Oder erinnern Sie sich an unseren Ex-Kanzler,
der sich ständig mit einem Rockmusiker
zum Rotweintrinken verabredete!
Ich nehme allerdings mal an,
dass mit solchen Auswirkungen
damals wirklich keiner gerechnet hat.

Frage:
Damit ist meine Frage
aber immer noch nicht beantwortet...?

Appaz:
Können Sie sich noch an Marc Bolan erinnern?

Frage:
Wenn Sie den Sänger von T. Rex meinen, klar.
Aber was hat der...

Appaz:
Wussten Sie, dass er irgendwann in den Siebzigern
seinen Mini in London gegen einen Baum gesetzt hat?

Frage:
Nein, aber...

Appaz:
Aber vorher hatte er noch einen Song geschrieben:
We are the children of the revolution!
Da haben Sie Ihre Antwort.
Nur dass ich gerade erst elf oder zwölf war,
als Benno Ohnesorg erschossen wurde!
Was ich damit sagen will:
Wir haben damals gar nichts kapiert,
wie sollten wir auch?
Mir waren "die 68er" eher nicht ganz geheuer,
in so einer Mischung aus Bewunderung
und Nicht-Verstehen.
Und jeder aus meinen Jahrgängen,
der etwas anderes behauptet, lügt!
Oder biegt sich das eben so zurecht,
wie er sich selber gerne sehen würde...

Frage:
Aber Sie kannten die Reden von Rudi Dutschke,
die Aktionen der Kommune 1, die APO?

Appaz:
Wir kannten vor allem die nackten Titten
von Uschi Obermeier - und waren begeistert!
Ansonsten waren Ton Steine Scherben für uns
deutlich wichtiger als Rudi Dutschke.

Kurt Appaz steht unvermittelt auf und geht.
In der Tür nuschelt er irgendetwas davon,
dass er noch eine wichtige Sache zu erledigen habe.
Allerdings hat der Interviewer den Verdacht,
dass Appaz nur möglichst schnell in die nächste Kneipe will.

Ohne ein weiteres Wort oder ein grüßendes Nicken
verlässt Appaz also das Haus.
Ein Blick aus dem Fenster bestätigt den Verdacht des Interviewers -
Appaz stürmt eilig in die Eckkneipe gleich gegenüber
(die seit kurzem von einem irischen Musiker betrieben wird).

Der Interviewer räumt den leeren Pizza-Karton in den Mülleimer
und schenkt sich den letzten Schluck Rotwein ein
(es ist wirklich nur noch ein winziger Schluck!).
Der Interviewer beschließt,
sich die Sorte unbedingt zu merken,
und schaltet das Bandgerät aus.
In Gedanken versunken betrachtet er lange die Aufschrift
auf der orangefarbenen Plastiktüte,
die Appaz unter dem Küchenstuhl vergessen hat...

08.01.2010, 21:46 von Lost Highway | 84 Aufrufe
Bewertung: 1 2 3 4 5

Kommentare

Kommentar schreiben

Packtisch mit Schubfach und Papierabroller

• Stabile Stahlblechkonstruktion, stufenlos höhenverstellbar von 760 - 870 mm, pulverbeschichtet lichtgrau RAL 7035 • Tischplatte Melamin lichtgrau, 22 mm stark mit Umleimer • Einzelschubfach aus Stahl, B x T x H 425 x 550 x 135 mm • Zwischenboden Melamin lichtgrau 19 mm stark, 500 mm tief, Flächentragkraft 75 kg • Aufbau-Komponenten Höhe 1200 mm, Nutzhöhe 600 mm • Ablage-Konsole mit 3 großen und 2 kleinen Bügeln anthrazit, Höhe 420/270 mm, im 30 mm Raster höheneinstellbar • Papierabroller, für Rollenbreite bis 750 mm, für Rollen Ø bis 250 mm B x T mm Gesamt 1500 x 800 Tischgestell B x T mm 1250 x 800 Flächen-Tragkraft kg 1000

Ich will mehr erfahren: Hier geht's zum Shop.

Es wurden keine Einträge gefunden.

Kalender

Juli 2010
M D M D F S S
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31

Wer ist online?

Einklappen
  • Gäste: 31

Shoutbox

Lost Highway 13.12.2009, 14:13
Irgenwer muß ja mal den Test machen SHOUT!
Impressum | Nutzungsbedingungen